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Köhlerplatz Ebermannsdorf

Köhlerei und Holzkohleverwendung haben maßgeblich zur Vorwärtsentwicklung der menschlichen Zivilisation beigetragen. Auch unsere Region ist bis heute vom Zusammenwirken von Eisenerz und Holzkohle geprägt.

 

 

 

 

Felsenkeller Schwandorf

Bayerns größtes Felsenkeller-Labyrinth

Um 1500 begann man in Schwandorf die ersten Felsenkeller in den anstehenden Eisensandstein zu schlagen. Die wohl böhmische Erfindung der Herstellung von Bier mittels kalter, „unterer“ Gärung machte es notwendig, Räumlichkeiten mit kühlen Temperaturen unter 10°C anzulegen. Die hohe Anzahl der Brauer in Schwandorf, die ihren Biersud im Kommunbrauhaus ansetzen ließen und dann zur Gärung und Lagerung in ihre eigenen Felsenkeller gaben, bedingte dementsprechend viele Kelleräume. So kam es, dass bis Ende des 19. Jahrhunderts über 130 Felsenkeller allein im unmittelbaren Stadtbereich angelegt wurden. Ein Ausschnitt daraus, das aus 60 unterirdisch zusammenhängenden Räumen bestehende „Labyrinth“ wurde vor einem Jahrzehnt saniert und kann über Führungen besichtigt werden.

 

Blasturm Schwandorf

Einst als Beobachtungsturm der Stadt erbaut, erhielt der Blasturm seinen heutigen Namen erst wesentlich später und nimmt damit Bezug auf die Tätigkeit des Türmers. Dieser hatte unter andrem die Aufgabe, bei drohender Gefahr die Bevölkerung über Signaltöne zu warnen. Der berühmteste Schwandorfer, Konrad Max Kunz, erblickte 1812 als Sohn eines Türmers das Licht der Welt. Er komponierte 1860 sein „Lied für Bayern“, welches seit 1966 als offizielle Bayernhymne verwendet wird.

 

 

 

 

Oberpfälzer Seenland

Das Oberpfälzer Seenland ist eine Seenlandschaft überwiegend im südlichen Teil des Landkreises Schwandorf, zwischen Schwandorf und Wackersdorf. Nach Ende des Braunkohle-Tagebaus 1982 wurden im Zuge eines Konzeptes zur Neugestaltung der Flächen die ehemaligen Tagebaugruben mit Wasser gefüllt. Die gesamte Wasserfläche beträgt über 800 Hektar. Einige der Seen wurden für den Badebetrieb und Wassersport erschlossen. Der größte See ist der Steinberger See mit einer Fläche von 186 Hektar und einer maximalen Tiefe von 60 Metern. Weitere für Freizeitaktivitäten erschlossene Seen sind Murner See, Brückelsee, Ausee, Klausensee bei Schwandorf, Hammersee (Hammerweiher) in Bodenwöhr, Grüner See bei Schwarzenfeld, Mühlweiher bei Thanstein. Daneben gibt es noch eine große Anzahl von Weihern, die touristisch nicht erschlossen sind.

 

 

Geotop Pingartener Porphyr

Ehemaliger Steinbruch im Pingartener Porphyr

Das Geotop "Ehemaliger Steinbruch im Pingartener Porphyr" erschließt "Erzhäuser Arkose": ein zur Zeit des Rotliegenden abgelagertes feldspatreiches Flutsediment, das teilweise von kleinen Flussspat– und Schwerspat-Gängen durchzogen ist. Dieses Gestein erhielt durch eine Verwechslung mit einem ähnlich aussehenden vulkanischen Gestein fälschlicherweise den Namen Pingartener "Porphyr".

 

Eixendorfer See

Der Eixendorfer See bei Neunburg vorm Wald liegt im Osten des Oberpfälzer Seenlandes und verbindet die Landkreise Schwandorf und Cham. Durch diese touristische Vernetzung wird dem Gast in Zukunft eine noch größere Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten angeboten werden.

 

 

 

 

 

 

 

Bayerisches Staatswappen
EU Flagge

Oberpfälzer Seenweg,

gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

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